Apolda und Umgebung
Gärten zwischen Apolda und Eckartsberga öffnen ihre Tore.
Ein Sommer voller geöffneter Gartentore. Saison 2026.
Vom 31. Mai bis 5. Juli öffnen Gartenbesitzer in 21 Regionen Thüringens ihre Tore.
Gärten zwischen Apolda und Eckartsberga öffnen ihre Tore.
Historische Gärten im Unstrut-Hainich-Kreis.
Von der Klassikstadt bis ins grüne Umland.
Ländliche Gärten zwischen Jena und Hermsdorf.
Gärten am Fuße des Kyffhäusers.
Grüne Oasen im Thüringer Wald.
Stadtgärten und versteckte Hinterhöfe in der Landeshauptstadt.
Bauerngärten und Staudenvielfalt nahe der Finne.
Naturnahe Gärten zwischen Arnstadt und Ilmenau.
Gärten rund um die Wartburgstadt.
Erstmals dabei: Gärten im südlichen Eichsfeld.
Gärten entlang der Saale im Thüringer Schiefergebirge.
Gärten am Südharz.
Gärten in der Residenzstadt und Umland.
Gärten im ostthüringischen Vogtland.
Gärten in der Saalestadt.
Gärten in Ostthüringens größter Stadt.
Gärten am Rande des Thüringer Waldes.
Gärten in der Kur- und Rosenstadt.
Gärten im Thüringischen Schiefergebirge.
Gärten entlang der Orla zum Saisonabschluss.
Mit der Idee, die „Open Gardens - Offene Gärten“ auch in Thüringen zu etablieren, säten die Veranstalter einen Samen der Begeisterung, der unerwartet rasch Früchte trug. Verdoppelte bis verdreifachte Besucherzahlen seit der Premiere 2001 honorieren die Anstrengungen der Veranstalter.
Wo liegt das Geheimnis des Erfolgs? Ist es die Sehnsucht nach der Natur, wenn auch geformter Natur und ihrer Ästhetik? Einen Blick in anderer Leute Gärten werfen ist allemal vergnüglich. Doch nicht nur das. Geteilte Freude ist doppelte Freude, sagt der Volksmund. Wer die Freude am Pflanzen, Wachsen und Gedeihen teilt, geht umso frischer an die weitere Gartenarbeit. Oasen der Ruhe, kreative Rückzugsorte, öffnen sich temporär und beleben die Sinne. Vielen mangelt es daran. Umso glücklicher scheinen sie zu sein, wenn in einer Form Einblick genommen werden kann, wie es in öffentlichen Parks nur unzureichend möglich ist.
Dass darüber hinaus Hobbygärtner und Profis Erfahrungen austauschen können, der Besuch im fremden Garten gleichsam einem aufgeschlagenen lebendigen Lehrbuch gleichkommt, lohnt den Besuch doppelt. Arbeitet der Gärtner gemeinhin im Stillen, hat er nun ausreichend Gelegenheit, sich mit anderen am Erreichten zu freuen, zu kommunizieren, sich auszutauschen, mit praktischen Ratschlägen weiterzuhelfen oder das Erfahrene als Ernte an andere weiterzugeben.
„Open Gardens - Offene Gärten“ stehen für Vielfalt: Da pflegt ein Gartenbesitzer eine Iris-Kultur oder seine Rhododendren-Zucht, ein anderer setzt auf Stauden oder auf einen Gehölzbestand oder präsentiert eine extensive Streuobstwiese. Ob kleine Hausgärten oder ein 20.000 Quadratmeter großer Landschaftsgarten: Sie alle gewähren die unterschiedlichsten Anregungen.
„Jeder Garten ist ein Buch Gottes, aus dem das Wunder ersehen werden kann, das Gott täglich tut“, wies seinerzeit Martin Luther auf deren sinnlichen Nutzen. Mögen wir noch lange in diesem Buch lesen dürfen, das uns hoffentlich noch viele Male bei den „Open Gardens - Offene Gärten“ aufgeschlagen wird.